Philosophie und Firmenchronik

P H I L O S O P H I E

Aus Tradition hat für uns die Kundenzufriedenheit und Qualität oberste Priorität.

Getreu dem Motto: Geht nicht – gibts nicht stellen wir uns individuell auf die persönlichen Bedürfnisse unserer Kunden ein und versuchen für jeden eine individuelle Lösung zu finden.

F I M E N C H R O N I K

Die Firma Griebel Druckdienstleistungen hat ihren Ursprung gleich in zwei Druckereibetrieben.
Da war zunächst die Firma Druckerei Ludwig, in dessen Haus der heutige Besitzer Norbert Griebel seine Wurzeln hat und als zweites die Druckerei H. Steinfeld Söhne. Beide Firmen führte der Kaufmann und Drucktechniker Norbert Griebel durch Kauf der Druckerei H. Steinfeld Söhne am 01. November 1989 zusammen zur Firma Griebel Druckdienstleistungen.

Hier möchten wir Ihnen einen kleinen geschichtlichen Rückblick der beiden „Urspruchsfirmen“ geben.

Druckerei Ludwig
Am 1. August 1937 übernahm der Buchbindermeister Hans Ludwig – Großvater von Norbert Griebel – durch Kauf die Druckerei Adolf Oppenheimer. Hans Ludwig, von Haus aus Buchbindermeister, hatte sich schon in Fulda einen Namen durch kunstvolle Restaurationen von Büchern gemacht. Er zog mit seiner Familie von Fulda nach Schlüchtern und brachte seine Buchbinderei, die er seit 1922 in Fulda führte, mit in die Druckerei ein. So konnten neben den Geschäftsdrucksachen und Kartonagen auch buchbinderische Arbeiten getätigt werden.

Durch die Kriegsereignisse – Hans Ludwig wurde vom ersten Tag an eingezogen – musste die Druckerei mangels Aufträgen stillgelegt werden. Die Buchbinderei wurde durch seine Frau Dora aufrechterhalten. Am 1. August 1945, acht Jahre nach Gründung, konnte der Druckereibetrieb wieder geöffnet werden – allerdings ohne Hans Ludwig, der noch bis 1948 in russischer Kriegsgefangenschaft war. Dora Ludwig führte den Betrieb mit Hilfe Ihrer drei Kinder und ein paar Angestellten in dieser schwierigen Zeit weiter.
Einen Rückschlag im Aufbau der Firma gab es in den Jahren 1947 – 1950: Im Zuge der Rückführung ehemaligen jüdischen Eigentums mussten die Räumlichkeiten im Sandgarten aufgegeben werden. Neues Domizil wurde in der Weitzelstraße gefunden. Durch Investitionen in neue Buchdruckmaschinen und in eine elektrische Schneidmaschine wurde die Produktion stetig automatisiert und modernisiert – die kleine Firma wuchs.
Im Jahr 1966 vollzog sich ein Generationswechsel: Hans und Dora Ludwig übergaben die Druckerei an ihre Tochter und Schwiegersohn Ilse und Wolfgang Griebel, den Eltern von Norbert Griebel. Die Buchbinderei führte Hans Ludwig noch bis 1985 eigenständig weiter.

Um den gestiegenen Auflagen und Anforderungen an Qualität und günstigen Preisen Rechnung zu tragen, wurde stetig weiter investiert. Durch den Kauf einer Offsetdruckmaschine, eines Fotosatzgerätes, Kamera, Kontaktkopiergerätes und Entwicklungsmaschine wurde es möglich, die Druckvorstufen Film- und Druckplattenherstellung selbst zu übernehmen, wodurch eine schnellere Abwicklung der Druckaufträge erfolgte.
Der zweite Generationswechsel erfolgte zum 1. Januar 1987, indem Norbert Griebel die Druckerei übernahm.

H. Steinfeld Söhne
Die Firma H. Steinfeld Söhne wurde im Jahr 1913 von den Brüdern Steinfeld gegründet.
Der Firmensitz war in der Bahnhofstraße 6, dort, wo sich auch heute noch die Räumlichkeiten der Firma Griebel Druckdienstleistungen befinden.
Die junge Firma entwickelte sich schnell zu einer angesehenen Buchdruckerei und Buchbinderei. So wirbt sie z. B. in einer Anzeige aus dem Jahr 1914 u. a. als „Leistungsfähigste Buchdruckerei im Kreise!“

So verlegte die Druckerei u. a. bis zum Jahre 1948 die zweimal wöchentlich erscheinende „Schlüchterner Zeitung“. Die Firma wurde bis zum Jahr 1979 von den Cousins Ludwig und Friedrich Steinfeld weitergeführt. Aus Altersgründen wurde die Firma im selben Jahr an den Unternehmer Gert Geisel verkauft, der die Druckerei bis zum Kauf durch Norbert Griebel im Jahr 1989 leitete.